Breitband-GaN-Leistungsverstärkermodul der Klasse AB

Dieser robuste Breitband-GaN-Leistungsverstärker der Klasse AB deckt den Frequenzbereich von 20 MHz bis 18 GHz ab. Mit einer Ausgangsleistung von 5 W bis 200 W und einem Wirkungsgrad von 30% bis 50% ist er für Radar, elektronische Störsender und fortschrittliche HF-Anwendungen optimiert.

  • Hocheffiziente GaN-Architektur der Klasse AB
  • Hervorragende lineare Verstärkung und Linearität
  • Integrierter Schaltungsschutz und Telemetrieüberwachung
  • Robustes, kompaktes SWaP-Schnittstellenlayout

Produktdetails

Produktmerkmale

Breitband-Leistungsverstärker kommen häufig in Radarsystemen verschiedener Frequenzbänder, digitalen Störsendern und allen Arten von HF-Verstärkern zum Einsatz. In Kombination mit digitalen bzw. analogen Signalquellen liefern sie eine stabile Ausgangsleistung.
  • GaN-Schaltung der Klasse AB
  • Sofortige große Bandbreite
  • 50 Ohm Eingangs-/Ausgangsimpedanz
  • Kompakte Größe und geringes Gewicht
  • Hohe Zuverlässigkeit und Robustheit

Wichtige technische Daten

Produktname Breitband-Leistungsverstärker
Frequenzband 20 MHz–1 GHz, 1 GHz–3 GHz, 3 GHz–6 GHz, 6 GHz–8 GHz, 8 GHz–10 GHz, 10 GHz–12 GHz, 6 Hz–18 GHz, 7 GHz–12 GHz
Ausgangsleistung 5 W–200 W
Stromversorgung 12–32 V Gleichstrom
Betriebstemperatur -20 bis 85 °C
Temperaturüberwachung – Spannung Ausgangsspannung 0,75 V bei 25 °C (1 °C/0,01 V)
Eingangsleistung -2 ± 3 dBm (individuell einstellbar)
Maximale Eingangsleistung ohne Beschädigung 5 dBm
Leistungsverstärkung bei einer Eingangsleistung von 0 dBm (43–53) ± 3 dB
Verstärkungsgleichmäßigkeit bei einer Eingangsleistung von 0 dBm ±3 dB
Effizienz 30%-50%
Oberschwingungen 1 bis N bei einer Ausgangsleistung von 100 W 10 dBc
Störpegel 60 dBc
Eingangs-VSWR 2.0
Ausgangs-VSWR 2.0
HF-Stecker MCX-Buchse: HF-Eingang
N-Buchse: HF-Ausgang
Gleichstromstecker Über Kernkondensator, Stecker: Versorgung (Durchführungskondensator) oder Kabel
Kühlung Externer Kühlkörper erforderlich

Häufig gestellte Fragen

Frage 1: Was sind die Hauptvorteile des Einsatzes der GaN-Klasse-AB-Technologie gegenüber herkömmlichen LDMOS- oder GaAs-Strukturen in diesem Verstärker?
A1: GaN (Galliumnitrid) bietet deutlich höhere Durchbruchspannungen, eine überlegene Leistungsdichte und eine hervorragende Wärmeleitfähigkeit. Der Betrieb in einer Klasse-AB-Topologie sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen linearer Leistung und hohem Wirkungsgrad bei der Leistungsumwandlung (30% bis 50%), wodurch dieses ultrakompakte Modul sofortige Bandbreiten von bis zu 18 GHz aufrechterhalten kann, ohne die langfristige Zuverlässigkeit der Hardware zu beeinträchtigen.
Frage 2: Wie trägt die integrierte Spannungsüberwachung zur Verhinderung eines thermischen Durchgehens im Feldbetrieb bei?
A2: Das Modul verfügt über einen integrierten Temperatur-Telemetriesensor, der über die Durchführungskondensatoranordnung eine analoge Gleichspannung in Echtzeit ausgibt. Er ist präzise auf eine Skalierung von 0,01 V/1 °C kalibriert und zeigt bei einer Raumtemperatur von 25 °C einen Wert von 0,75 V an. Systemintegratoren können diese Telemetrieleitung überwachen, um Lüfter automatisch zu regeln oder Sicherheitsmaßnahmen auszulösen, bevor die maximale Betriebstemperaturgrenze von 85 °C erreicht wird.
Frage 3: Welche betrieblichen Vorsichtsmaßnahmen sollten hinsichtlich des Eingangssignalpegels getroffen werden, um eine Beschädigung der internen HF-Schaltkreise zu vermeiden?
A3: Dieser Breitband-Leistungsverstärker ist für eine nominale, individuell einstellbare Eingangssignalstärke zwischen -2 und +3 dBm optimiert, um seine Nennleistungsverstärkung von 43–53 dB zu erreichen. Die interne Architektur zeichnet sich zwar durch hohe Robustheit aus und hält einer absoluten maximalen Eingangsleistungsspitze von bis zu +5 dBm stand, ohne bleibende Schäden davonzutragen; dennoch verhindert die Einhaltung der Nenngrenzwerte eine Übersteuerungskompression.
Frage 4: Warum benötigt dieses Breitbandmodul einen externen Kühlkörper, und welche Anforderungen gelten für die Integration?
A4: Die Erzeugung einer HF-Rohausgangsleistung von bis zu 200 W bei kompakter, leichter Bauweise und einem vielseitigen Eingangsspannungsbereich von 12–32 V Gleichstrom stellt hohe Anforderungen an die Wärmeableitung. Um eine gleichbleibende Verstärkungsflachheit zu gewährleisten und sicherzustellen, dass die internen Übergangskomponenten keiner thermischen Belastung ausgesetzt sind, muss das Modul unter Verwendung von hochleistungsfähigen Wärmeleitmaterialien (TIM) bündig an einem robusten externen Kühlkörper oder einer flüssigkeitsgekühlten Platte montiert werden.
Frage 5: Unterstützt dieser Breitbandverstärker mehrere unterschiedliche Teilbänder, und welche Anschlüsse werden für HF- und Gleichstromleitungen verwendet?
A5: Ja, die zugrunde liegende Schaltungsmatrix unterstützt mehrere Standard-Subband-Optionen (wie z. B. 20 MHz–1 GHz, 6–18 GHz und 7–12 GHz), um sich an spezifische Radar-, Kommunikations- oder digitale Störsender-Architekturen anzupassen. Für eine zuverlässige Verbindung unter Vibrationsbelastung nutzt das Modul eine hochfrequente MCX-Buchse als HF-Eingang, einen robusten N-Stecker für einen spannungsstabilen HF-Ausgang sowie eine widerstandsfähige Durchkontaktierung (Feedthrough) für den gefilterten Gleichstrom-Eingang.
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